 - Sie präsentieren das Banner der Landesausstellung und laden zum Hessentag ein. V.l.n.r. Heinz Ziegler (Bauverwaltung), Joachim Bottenhorn (Hessentagsbeauftragter), Barbara Wagner (Mega Event), Dagmar Braun (Hessische Staatskanzlei), Martin Wagner (Bürgermeister) und Hans Jürgen Walther (Mega Event).
Die Landesausstellung leistet ihren Beitrag, neben Konzerten und Comedy-Veranstaltungen auch die Leistungsfähigkeit heimischer Unternehmen in Sachen Bildung, Industrie, Handwerk und Gewerbe zu präsentieren. Sie bietet Ausstellern in besonderer Weise die Chance, sich mit Ihren Produkten, Dienstleistungen, touristischen Marketingkonzepten und weiteren Angeboten zu präsentieren. Auf diese Art wird die Leistungsschau, das Schaufenster Hessens, zu einem anspruchsvollen Familienerlebnis. Die Firma MEGA-Event, ist mit ihrem Team in Homberg (Efze) vor Ort, um die Landesausstellung zum 48. Hessentag vorzubereiten. Interessierte Dienstleister, Handwerker und Behörden können sich durch Anklicken des Logos der Firma MEGA-Event direkt an unseren Partner wenden.


 - Zelte im Aufbau
Volle Power für Landesausstellung
Firma Mega Event ist längst in Homberg präsent - Info-Paket für Aussteller im Internet
Mit Riesenschritten geht es auf den Hessentag 2008 zu. Homberg (Efze) wird dann „Das Schaufenster Hessens“ sein – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die große Landesausstellung will genau unter jener Überschrift die ganze Vielfalt des Bundeslandes präsentieren. Und die Vorbereitungen laufen längst auf Hochtouren. Die Fäden dafür hält die Firma MEGA Event- und Künstlermanagement aus dem südthüringischen Meiningen in der Hand. Sie ist mit der Durchführung beauftragt worden und bringt reichlich Messeerfahrung und Kompetenz mit ein. Seit 16 Jahren in der Branche tätig hat sie mit der Ausrichtung der Landesausstellung zum Hessentag 2007 bereits eine gute Visitenkarte hinterlassen. Seit November haben die Meininger ihre Zelte in Homberg aufgeschlagen und sind mit einem eigenen Büro vor Ort. „Das entspricht unserer Firmenphilosophie. Wir legen Wert auf den engen Kontakt und sind mit dem Anspruch angetreten, diese Informations- und Verkaufsausstellung zu einem ganz außergewöhnlichen Erlebnis für Fachleute, aber auch für Verbraucher werden zu lassen“, sagt Mega-Event-Geschäftsführerin Barbara Wagner.
Mit dem Zuschlag für das Mega-Team ging die sechsköpfige Crew an die Arbeit. Eine derartige Mammutaufgabe will erst einmal gestemmt sein. Schließlich zeigen die bisherigen Erfahrungen, dass eine solche Landesausstellung in Hessen stets von mehr als 450.000 Besuchern frequentiert wird. „Und das ist auch für die Unternehmen eine einmalige Chance, sich solch einem großen Publikum zu präsentieren“, sagt MEGA-Geschäftsführer Hans Jürgen Walther. Seit November ist man bereits mit Firmen, Verbänden, Einrichtungen und Kommunen im Gespräch. Vom 6. bis 15. Juni 2008 sollen diese sich auf 35.000 Quadratmetern Messefläche den Tausenden Besuchern zeigen können. Schritt für Schritt füllt sich in diesen Tagen und Wochen das Ausstellerverzeichnis, werden die ersten Verträge zur Unterschrift vorbereitet. Dabei setzen die Messemacher auf Transparenz. Auf der Internetseite von Mega Event können sich potenzielle Aussteller über alles informieren – angefangen von den Vertragsbedingungen über den Geländeplan bis hin zu den Gebühren für Wasser- oder Elektroanschluss. Die Feinplanungen für das Messeareal haben längst Gestalt angenommen.
Homberg. Ein echtes Großprojekt auf dem Hessentag wird das Erdhügelhaus, das als Gemeinschaftsobjekt in der Halle 6+7 in der Erlebniswelt Handwerk zu sehen sein wird. Die Bau-Innung Schwalm-Eder, die Dachdecker-Innung Kassel und die Zimmerer-Innung Schwalm-Eder wollen einen Teil eines Erdhügelhauses in Kooperation auf ihrem 173 qm großen Stand errichten. Die drei Innungen wollen mit dem innovativen Projekt nicht nur den Besuchern einen Blickfang bieten, sondern auch zeigen, wie vielfältig und interessant bauen sein kann. Die Pläne haben ein gemeinsamer Arbeitskreis der Innungen mit der Bauingenieurin Doris Okronglowski aus Großenlüder erarbeitet. Unterstützt wurden die Innungen auch von dem Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes in Kassel.
Noch sind es nur Pläne, aber bald geht es los. Das Projekt ist für die drei Innungen eine echte Herausforderung, bekennt Zimmerer-Obermeister Klaus Kühlborn (Spangenberg). In der Erlebniswelt Bau im Handwerkerzelt wird das Erdhügelhaus eine zentrale Lage haben. „Es muss logistisch und sicherheitstechnisch alles passen, die Holzkonstruktion muss vorab gefertigt sein, damit wir am Anfang des Hessentags Richtfest feiern können“, erklärt Kühlborn. Anschließend müssen die Erde und die Materialien nach und nach verarbeitet werden. Jeden Tag können die Hessentagsbesucher sehen, wie die Dachdecker, Zimmerer und Maurer mit ihren Lehrlingen an dem Erdhügelhaus arbeiten und es immer mehr Gestalt annimmt, meinte Dachdeckerobermeister Horst Wagner (Seigertshausen). Immer mit dabei wird auch der Berufsnachwuchs sein. Abwechselnd werden die Lehrbaustellen der drei Berufe mit Ausbildern und Lehrlingen das Projekt unterstützen. Dabei wollen die Handwerker natürlich auch Arbeiten zeigen, die nicht alltäglich sind. So werden die Dachdecker eine Dachbegrünung anlegen und die Maurer verschiedene Mauertechniken zeigen. Neben den Arbeiten informieren die Innungen auch über die technische Seite des Erdhügelbaus. Auf Plänen und Schautafeln kann sich der Interessierte über diese alternative Wohnform ebenso informieren, wie über die anderen Angebote der Innungsfachbetriebe. Die Baustelle soll aber auch für Schüler Einblicke in die Arbeitswelt der Bauberufe geben, sagte der Kreishandwerksmeister und Obermeister der Bau-Innung, Frank Dittmar (Guxhagen). Wir freuen uns über viele neugierige junge Gesichter. Neben der Anschauung besteht für die Jugendlichen auch die Möglichkeit, erste praktische Versuche zu starten. Das Erdhügelhaus liefert dafür genügend interessante Möglichkeiten, meinte Dittmar.
Informationen über die Erlebniswelt Handwerk und die Aktionen der Innungen am Hessentag erhalten Interessierte unter: www.handwerk-am-hessentag.de
Bild 1: Dachdecker, Zimmerer und Maurer bauen mit drei Innungen ein Erdhügelhaus in der Landesausstellung am Hessentag in Homberg. V.l.n.r: Dachdecker-Obermeister Horst Wagner, Bauingenieurin Doris Okronglowski, Bau-Obermeister und Kreishandwerksmeister Frank Dittmar und Zimmerer-Obermeister Klaus Kühlborn. Foto: Wolfgang Scholz
Bild 2: Die Konstruktion des Erdhügelhauses. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder.
Auf der Landesausstellung während des Hessentages werden laut Bürgermeister Martin Wagner regenerative Energien ein Schwerpunktthema bilden. Daher war es für die mit der Erschließung des Hessentagsgeländes bzw. des Neubaugebiets beauftragten UNGER ingenieure, Homberg, konsequent, den Vorschlag zu unterbreiten, die Häuser des Neubaugebietes mit Erdwärme zu versorgen. Dazu wird zur Zeit auf dem Hessentagsgelände eine Probebohrung niedergebracht, um die Voraussetzungen und die Standortbedingungen für die Erdwärmenutzung im Neubaugebiet „Mühlhäuser Feld“ zu erkunden. Auf diese Daten können dann später auch die Bauherren zurückgreifen, die sich für Erdwärme als Wärmequelle entscheiden. Dies ist die Voraussetzung, damit die Anlage richtig dimensioniert und ein optimaler Kosten-/Nutzeneffekt gewährleistet ist. Nach Fertigstellung der Bohrung und aller Versuche wird das mittlerweile fertiggestellte Musterhaus des Bauunternehmens Ralf Haaß, Frielendorf, über eine eingebaute Erdwärmesonde und eine Wärmepumpe beheizt. Im Musterhaus soll u.a. die Nutzung der Erdwärme den Besuchern erläutert, demonstriert und die Anlagenteile gezeigt werden. Darüber hinaus wird eine Wanderausstellung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung sowie des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie während des Hessentags in der VR-Bank Schwalm-Eder über das Thema Erdwärme informieren.
Die Beheizung und Warmwasserbereitung mit Erdwärmesonden und Wärmepumpen wird seit vielen Jahren bereits erfolgreich, z. B. in der Schweiz, eingesetzt, wo heute jedes zweite Haus mit Erdwärme versorgt wird. In Deutschland erlebt diese Technologie seit 2006 einen Boom, so dass in 2007 ca. 44.000 Anlagen erstellt wurden.
Bei der angedachten Erschließung mittels Erdwärmesonden wird eine 160 m tiefe Versuchsbohrung abgeteuft, in der die Erdwärmesonde eingebaut wird. Diese besteht aus zwei PE-Doppel-U-Rohren, die mit Sole als Wärmeträger gefüllt die Erdwärme an die Wärmepumpe weiterleiten. Die Wärmepumpe arbeitet nach dem Verdichter-Verdampfer-Prinzip, umgekehrt wie ein Kühlschrank. Eine geringe Entzugsdifferenz von ca. 5°C zwischen der Vor- und der Rücklauftemperatur des Erdwärmesondenkreislaufs wird genutzt, um die dem Boden entzogene Wärme mittels Wärmepumpe auf ein Temperaturniveau von ca. 30°C für Fußbodenheizung oder bis ca. 65°C für Brauchwasser anzuheben. Über dieses Prinzip erhält man 100 % Nutzenergie, für die lediglich ein Viertel als Hilfsenergie für den Betrieb der Wärmepumpe an Stromkosten anfällt.
Die gegenüber herkömmlichen Heizungsanlagen ggf. höheren Investitionskosten amortisieren sich über den Betriebszeitraum auf Grund der zum Teil mehr als halbierten Energie-/Betriebskosten. Darüber hinaus gewährt der Bund über das Marktanreiz-Programm für effiziente Wärmepumpen bis zu 3.000,00 € Zuschüsse. Die KBG, Homberg, vergibt für Wärmepumpe bis zu 1.500,00 € Zuschuss und es werden Wärmepumpen-Tarife angeboten. Für Büro- und Industriegebäude wird die Technik zusätzlich interessant, wenn neben der Heiz- auch Kühlleistung benötigt wird. Die Abwärme kann außerhalb der Heizperiode über die Erdwärmesonde dem Untergrund zugeführt werden und „lädt“ diesen wieder auf.
Bei der Auslegung der Erdwärmesondenbohrungen spielen vor allem Kenntnisse des Untergrunds eine entscheidende Rolle. Die hydrogeologischen Gegebenheiten am Standort müssen bekannt sein, damit die Anlage optimal dimensioniert ist. Bei komplexen Erschließungsmaßnahmen mit ganzen Sondenfeldern müssen darüber hinaus die Wechselwirkungen der einzelnen Erdwärmesonden untereinander betrachtet werden, so dass über größere Zeiträume keine negativen Auswirkungen auftreten, die dann mögliche Auswirkungen auf die Betriebskosten nach sich ziehen. Diese Daten wurden im Vorfeld zur Versuchsbohrung abgeschätzt und werden durch die Versuchsbohrung und die Bohrlochversuche konkretisiert.
Die Versuchsbohrung wird in vielfältiger Weise von verschiedenen Firmen als Sponsoren unterstützt. Für die Bohrarbeiten hat die Firma Uniwork, Lauterbach, dem Bauherrn günstige Konditionen eingeräumt. Das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie führt geophysikalische Bohrlochvermessungen durch. Die Firma Haka-Gerodur, Neustadt, stellt die Erdwärmesonde zur Verfügung. Die Firma GWE-pumpenboese, Peine, liefert Spezialdämmer für die Einbindung der Erdwärmesonde an das Erdreich. Die Wärmeentzugsleistung wird über einen Test ermittelt, deren Kosten die KBG, Homberg, übernimmt. Die Planung, Bauüberwachung und Projektsteuerung wird durch die UNGER ingenieure übernommen.
Der Hessentag bietet eine einmalige Gelegenheit, die Technologie Erdwärmenutzung mittels Wärmepumpen einem breiten Publikum bekannt zu machen. Im Musterhaus der Firma Haaß können sich Interessen über alle diesbezüglichen Fragestellung informieren.
Für den Fall einer kompletten Erschließung der 60 Bauplätze mit Erdwärme im Neubaugebiet „Mühlhäuser Feld“, lässt sich abschätzen, dass jährlich ca. 127 t CO2 eingespart werden.
Neben der günstigen Lage und den attraktiven Preisen für die Bauplätze des Neubaugebietes erhofft sich die Stadt Homberg aus den durch die Erdwärmebohrung gewonnenen Daten, , einen zusätzlichen Anreiz für die Bauherren zu schaffen. Das Musterhaus der Fa. Haaß wird für die Bauwilligen einen Anreiz bieten, sich für einen Bauplatz im Neubaugebiet „Mühlhäuser Feld“ zu entscheiden.
 - Glückwünsche von Barbara Wagner (l.) an Geschäftsführerin Elke Junger und Edmund Gillung, Fachkraft für Arbeitssicherheit, vom Starthilfe Ausbildungsverbund Schwalm-Eder e.V. , der als 200. Aussteller begrüßt wurde. Foto: mega
Landesausstellung: Neun Ausstellungshallen geplant / Marketingmeile als Angebot
Homberg. Die Tage sind gezählt bis zum Hessentag 2008 in Homberg (Efze). Von Woche zu Woche werden dabei – zumindest symbolisch gesehen – die Ausstellungshallen mit Leben erfüllt. Mit dem Starthilfe Ausbildungsverbund Schwalm-Eder e.V. konnte jetzt der 200. Aussteller begrüßt werden. Glückwünsche dazu gab es von Mega-Event Geschäftsführerin Barbara Wagner. Das Unternehmen hat die Planung und Durchführung der Landesausstellung 2008 in seiner Regie. „Wir freuen uns, dass der Starthilfe Ausbildungsverbund sich auf der Landesausstellung präsentiert, gerade weil es hier darum geht, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Bewältigung ihrer Probleme in Schule und Ausbildung, in Familie und sozialem Umfeld kompetente Unterstützung zu geben“, so Wagner. Der Starthilfe Ausbildungsverbund Schwalm-Eder e.V. wird sich gemeinsam mit der Jugendwerkstatt Felsberg und der Berufshilfe Hephata in Homberg präsentieren. Auf Hochtouren läuft derzeit die Detail-Planung für das Ausstellungsgelände. Auf immerhin 35 000 Quadratmetern Messefläche werden sich Firmen, Verbände, Vereine und Kommunen präsentieren. Sowohl auf der Freifläche als auch in den neun Ausstellungshallen erwartet die Besucher ab dem 6. Juni dann ein interessanter Mix zwischen Information und Erlebnis. Dabei ist die Landesausstellung inhaltlich in zwölf Sektoren eingeteilt – diese reichen von Handwerk und Gewerbe, über eine Bioenergiestraße, Bildung bis hin zu Reisen, Handel, Gesundheit und mobile Welt. Noch bis Anfang Mai können Aussteller einzelne Flächen buchen. „Danach sind die Standflächen Quadratmeter für Quadratmeter genau ausgeplant. Ab dem 2. Mai werden wir mit dem Zeltaufbau beginnen“, betont Barbara Wagner. Mit einem besonderen Angebot will man dabei kleineren Unternehmen zur Landesausstellung entgegen kommen. „Gerade sie hatten beklagt, dass sie zwar sehr gerne teilnehmen würden, sich personell aber nicht imstande sehen, die Messebetreuung über zehn Tage abzusichern“, so die Mega-Geschäftsführerin. Deshalb wird es eine Marketing-Meile geben. Dort können sich jene Firmen dem Publikum auch ohne Standbegleitung zeigen und auf ihre Offerten aufmerksam machen – per Bild, Produkt, Plakat oder Aufsteller. „Hier geben wir gerne Unterstützung, wenn es Fragen zur Präsentation gibt“, versichern die Mega-Macher.
Auf folgender Webseite finden Sie Informationen über das von der Fa. Ralf Haaß Bauunternehmen gebaute Musterhaus: klick
Aud dieser Seite finden Sie eine Bildergalerie über den Bau des Musterhauses
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